14.05.2019 Lebensraum Tieroase

Hallo

Die Tieroase wird oft als Tierheim für Tiere in Not wahrgenommen.

Stimmt auch und macht auch den meisten Teil der Arbeit aus, aber wir sind da noch ein wenig mehr :)

Es ist und wichtig, in einer Landschaft die zunehmend durch eine industrielle Landwirtschaft geprägt wird, eine kleine Insel für alles wildlebende zu sein.

Wir erleben hier, dass permanent Bäume gefällt, Hecken ausgelichtet und Gräben ausgebaggert werden. Randstreifen werden ab März permanent gemäht und die Felder dehnen sich immer mehr aus.

Gülle, Kunstdünger, Pestizide und massenhaft Mais, ausgebracht von riesigen Maschinen zerstören Lebensräume.

Jetzt ist wieder Mähzeit und tonnenschwere Mähfahrzeuge  die mit ihren 8-12 Meter breiten Mähwerken Gras in Akkordzeit niedermähen. Riesige Schwader wenden und dann kommen die Ladewagen. Breiter wie eine Landstraße, locker vier Meter hoch auf drei Achsen und ewig lang.

Junghase, ein Rehkitz oder Bodenbrüter habe bei dieser Art von Landwirtschaft keine Chance.

Wenn du in 3 Meter Höhe in einer vollklimatisierten Fahrerkabine sitzt, bekommst du von dem Elend unter deinen Mähmesser auch nichts mehr mit.

Feldbegehung vor dem Mähen sind eher die Ausnahme als die Regel.

Daran werden wir mit useren 3 Hektar Fläche auch nichts ändern.

Aber wir können eine Insel sein.

Daher haben wir rund 200 Büsche und Bäume gepflanzt, Weide zu Brachland gemacht, Bienenwiesen eingesäät und Totholzhecken angelegt. Alte abgestorbene Bäume und Baumstümpfe bleiben stehen und werden schnellsten bevölkert.

Für manche mag dies nicht ordentlich aussehen, aber wir sehen von Jahr zu Jahr wie sich die Natur erhohlt und die Vielfalt in der Tieroase einzieht.

Im heißen Sommer 2018 haben wir gemerkt dass ein ganz wichtiges Element mehr Raum in der Tieroase braucht: Wasser

Daher werden wir Teiche anlegen.

Eine kleine Teichlandschaft ist schon fast fertig.

Ein großer Teich wird noch folgen.

Werde versuche ein paar Impressionen  einzustellen.

 

Ralf

 

 

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